Die Zukunft ist erneuerbar – Pyrolyse-Ofen?!

Die Zukunft ist erneuerbar!

Durch schlaue energieeffiziente Lebensweise kann ein AKW von der Grösse von Mühleberg 6.4Mal (19.2 Terra-Watt!) eingespart werden: http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Themen/Stromzukunft-Schweiz/Stromversorgung/Stromeffizienz/Effizienzpotenzial/

WIr kochen mit Pyrolyse-Brennern

Zudem gibt es genügend Möglichkeiten Energie aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen: Während unserer Reise kochen wir z.B. , mit Holz. Aber nicht einfach auf einem offenen Feuer mit Rauchemissionen, sondern mit einem Pyrolyse-Ofen. So ein Pyrolyse-Ofen funktioniert so, dass das Holz erhitzt und dann vergast wird. Dieses Gas verbrennt mit genügend Sauerstoff, und leitet die Pyrolyse (Verbrennung durch Vergasung) weiter. Das ist viel effizienter als ein offenes Feuer, braucht viel weniger Material und raucht nicht. Was nach der Pyrolyse zurück bleibt ist Kohle (ja, Kohle, nicht Asche). Diese Pflanzenkohle kann benutzt werden um Böden zu verbessern. Bekannte Böden mit Pflanzenkohle sind vor allem die Terra Preta Böden im Amazonas, die vor der Ankunft der Europäer von den Indianer gemacht wurden, und immer noch extrem Produktiv sind. Besser als bei traditionellen Kohlemeiler werden bei der Pyrolyse kein Methan und Stickoxyde freigesetzt.Willst du selber einen Pyrolyse Brenner bauen? Unser Kocher ist aus ein paar Blechkannen aus der Altmetallmulde zusammengebastelt, einfach nach TLUD suchen.

 

Pyrolyse für die breite Bevölkerung

Jedes Organische Material kann Pyrolysiert werden: Stroh, Gämsekot in den Bergen, Reisspelzen usw. Die dabei entstehenden Gase können in Verbrennungsmotoren eingeführt werden und Fossile Brennstoffe ersetzen. Im zweiten Weltkrieg fuhren Autos mit Holzgas als das Erdöl knapp wurde. Wegen der langen Anlaufzeit und dem Benötigtem Platz waren sie jedoch nicht sehr beliebt. Heute jedoch kommt die Technologie wieder in Asien, wo Reismühlen Spelzen pyrolysieren und mit dem Gas die Mühlen betreiben. Die Kohle wird dann auf den Reisfeldern ausgebracht. Die Kosten für die Anlage sind in 2 bis 3 Jahren amortisiert, die Felder produzieren mehr Reis und bis zu 75 % vom Diesel der für die Mühle gebraucht wird kann gespart werden. Ein Studie dazu aus Kambodscha findest du hier: http://www.geos.ed.ac.uk/research/subsurface/diagenesis/Sustainable_gasification_biochar_systems._A_case_study_of_rice_husk_gasification_in_Cambodia_gasification__Part_II_Field_trial_results,_carbon_abatement,_economic_assessment_and_conclusions_Energy_Policy__Shackley_Carter_Haszeldine_2012.pdf Jährlich verbrennen Landwirte quadratkilometerweise Stroh auf den Felder, was neben Waldbränden und Bodendegradatiion, auch Rauchvergiftungen die mit dem Tod enden zur Folge. Die Pyrolyse und das Verstromen von diesem Stroh, mit anschliessendem landwirtschaftlichem Nutzen von diesem Stroh würde gefährliche Kernkraft-Reaktoren und Arktis Bohrungen noch unnötiger machen. Das sind ein paar grössere und technische Möglichkeiten.

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